Loslassen trainieren – 4 Übungen helfen Dir dabei
Im letzten Blog habe ich beschrieben, warum loslassen so wichtig für Deine emotionale Stabilität ist, heute zeige ich Dir 4 Übungen, wie Du das Loslassen üben kannst.
4 praktische Übungen, die Dir helfen, loslassen zu trainieren
Loslassen. Ich würde ja gerne, wenn ich nur wüßte, wie ich das schaffen soll, magst Du denken. Eine wichtige Voraussetzung ist die Fähigkeit, sich von Gewohntem zu verabschieden. Das können Rituale, Verhaltensweisen, Denkmuster, Gegenstände oder Beziehungen sein. Eine zweite Voraussetzung ist die Akzeptanz, dass alles einem Wandel unterliegt. Leben ist Veränderung, ob ich das nun wahrhaben will oder nicht. Wenn Dir das Loslassen schwer fällt, kannst Du es mit diesen vier Alltagsübungen trainieren.
Übung 1: Wirf Ballast ab
Entrümpeln tut nicht nur Deiner Seele, sondern auch Deinen vier Wänden gut. Je mehr wir uns von äußerlichem Ballast befreien, desto leichter fühlen wir uns auch innerlich.
Miste daher regelmäßig Deine Wohnung aus. Trenne Dich von Büchern, Kleidung, Küchenutensilien oder Möbeln, die Du lange nicht genutzt hast. Ich selbst liebe das!
Damit verschaffst Du Dir Luft zum Atmen und Du wirst Dich schlagartig freier fühlen! Meist erinnern wir uns schon kurz nach dem Ausmisten nicht mehr, was wir aussortiert haben. Scheinbar fehlt es uns also gar nicht so sehr. Du kannst diese Utensilien wegschmeißen, verkaufen, verschenken oder spenden.
Übung 2: Löse Dich von der Vergangenheit
Lerne, Gegenstände der Vergangenheit zu entrümpeln. Die sind oft im Keller oder auf dem Dachboden verstaut. Um mit leichtem Gepäck Deine Gegenwart zu leben, kannst Du diese regelmäßig säubern oder entrümpeln. Übe Dich darin, Dich von alten Souvenirs, Fotos oder Erinnerungsstücken zu trennen. Schau Dir jedes einzelne Stück an, nimm es in die Hand und spüre die Verbindung. Frag dich bewusst, ob Du es noch weiter für dein Leben brauchst oder behalten möchtest. Du hast ein schönes Erbstück, an dem dein Herz hängt? Dann verdient es aber einen Platz in Deinen Räumen und nicht im hinteren Winkel Deines Kellerregals.
Was willst Du loslassen? Was soll keinen Platz mehr in Deinem Leben haben? Mach es Dir ganz bewusst und entscheide.
Übung 3: Gewohnheiten ändern
Durchbreche im Alltag bewusst Deine gewohnten Verhaltensmuster. Dadurch trainierst Du, Dich leichter auf neue Dinge einzulassen und den Veränderungen in Deinem Leben vielleicht sogar etwas abzugewinnen.
Beobachte genau, wie sich die neue Erfahrung anfühlt. Gut? Wunderbar, dann hast Du Deinen Radius erweitert. Sollte Dir die neue Variante nicht gefallen, kannst Du problemlos zu Deiner alten Gewohnheit zurückkehren. Beispiel: Statt immer in Dein Lieblingsrestaurant zu gehen, probiere bewusst etwas Neues aus. Oder wähle einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit.
Übung 4: Übe Dich in Kreativität
Entdecke den kreativen Teil in Dir. So wie wir als Kinder einfach drauflos gebastelt oder gemalt, Tagebuch oder Geschichten geschrieben haben, ohne darüber nachzudenken, ob das Ergebnis goldmedaillenreif ist. Gerade die anstehende Weihnachtszeit eignet sich bestens, etwas Neues auszuprobieren und Deine kreative Ader zu kitzeln. Du findest im Internet viele Anregung für Collagen, neue Rezepte, selbstgebastelte Weihnachtskarten, Wohnungsdekorationen u.v.m. Trenne Dich von Altem, erschaffe Neues, lass alles raus, was in Dir schlummert und dem Du vielleicht bisher noch nicht genügend Raum gegeben hast.
Wenn es etwas gibt, dass Du in deinem Leben gerne loslassen möchtest, unterstütze ich Dich gerne dabei!
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